Risikominimierung: Die Bartfrage(Stand: 02.04.2020)

Es ist ein sensibles Thema: der Männerbart. Oft über Monate gehegt und gepflegt, steht er jetzt plötzlich einer ungeahnten Bedrohung gegenüber: Covid-19!

Zum einen gibt es die hygienische Komponente, da ein Gesichtsbehaarung Viren mehr Angriffsfläche im Gesicht bietet. Zusätzlich umgibt der Bart Mund und Nase und verleitet dazu, gelegentlich gedankenverloren hindurch zu streichen.

Zum anderen sorgt ein Bart für erhebliche Leckagen bei der Anlage von Schutzmasken. Auch die beste FFP3-Maske bringt nichts, wenn sie nicht passt oder nicht dicht sitzt. Sobald die Maske nicht direkt auf der Haut aufliegt, strömt Luft an den Seiten dem geringsten Widerstand folgend ungefiltert an der Maske vorbei und beraubt sie damit ihrer Funktion.

Um also auf die Frage zurückzukommen, ob ein Bart getragen werden kann: NEIN!

Wer hierzu noch etwas Evidenz benötigt, kann sich diese Arbeit aus England ansehen, die Kollegen haben sich dem Thema bis ins Detail gewidmet: „The effect of wearer stubble on the protection given by Filtering Facepieces Class 3 (FFP3) and Half Masks“ 

Hier noch einmal die Erkenntnisse aus der Studie für Euch zusammengefasst:

Beobachtet wurden die Auswirkungen von Bartwuchs auf die Dichtigkeit von verschiedenen Schutzmasken.

  • Beobachtet wurden die ersten sieben Tage nach Rasur.
  • Die Leckage scheint ab ca. 24h nach der letzten Rasur zu beginnen.
  • In den meisten Fällen erwies sich die Leckage bereits an Tag 4 als inakzeptabel. Spätestens ab Tag 7 verhinderten die Stoppeln bei allen Testpersonen einen dichten Sitz der Maske.
  • Um eine möglichst geringe Leckage zu erreichen ist im Auflagebereich der Maske ist eine Glattrasur notwendig.

Wem jetzt immer noch der Mut zum Schnurrbart fehlt, der findet unter folgenden Hashtags ne Menge Leidensgenossen auf Twitter:
#shave4COVID, #shaveforcovid & #ShaveAgainstCorona

Styling-Tipps gibt’s von den amerikanischen „Centers for Disease Control and Prevention“.

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